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Gesamtrevision Nutzungsplanung

Gemäss Protokoll des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 10. Mai 2017 wurde folgender Beschluss gefasst:

Die Gesamtrevision der Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland (Bauzonenplan, Kulturlandplan, Bau- und Nutzungsordnung), beschlossen von der Gemeindeversammlung am 17.11.2015, wird genehmigt.

Die Nutzungsplanung Siedlung, Änderungen Bauzonnenplan Gebiet Bösenrain und § 9 der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) Gebiet Rebweg, beschlossen von der Gemeindeversammlung am 15.06.2016, wird genehmigt.

Die Nutzungsplanung Siedlung, Änderung Bauzonenplan Zurlindenstrasse und § 21 Abs. 3 der Bau- und Nutzungsordnung (BNO), beschlossen von der Gemeindeversammlung am 28.11.2016, wird genehmigt.

Planungsvorlage

Die Vorlage umfasst folgende Bestandteile:

Beschlussinhalt (Beschluss durch Gemeindeversammlung)

 

Abstimmungsergebnis


Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland (Bauzonenplan, Kulturlandplan, Bau- und Nutzungsordnung)

Die Einwohnergemeinde-Versammlung vom 17. November 2015 hat die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland mit Bauzonenplan, Kulturlandplan sowie Bau- und Nutzungsordnung mit folgenden Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage beschlossen:

Bau- und Nutzungsordnung

  • § 8 (Teilstreichung): Schaffung einer hohen Wohnqualität, namentlich mit durchgrünter Umgebungsgestaltung, Aussenräumen, Obstbäumen als Identifikationselement und gestalteten Strassenräumen als Orte der Begegnung
  • § 15 Abs. 4, Streichen des letzten Satzes (bereits in § 66 Abs. 2 lit. d) enthalten)
  • § 15 Abs. 5, Ersetzen des Worts Architektursprache durch Struktur
  • § 15 Abs. 7, Streichen der Wörter "beidseitig gleichen" und Ergänzung mit Flachdächer
  • § 15 Abs. 8, Ergänzen durch nicht eingedeckte Dacheinschnitte und Streichen des letzten Satzes "Sie sind bei bestehenden Bauernhäuser nur strassenabgewandt zulässig"
  • § 16 Abs. 3, Streichen des ganzen Absatzes, da bereits in § 66 Abs. 2 BNO enthalten
  • § 17 Abs. 1 Punkt 2 (Teilstreichung): Fassaden- und Dachänderungen wie Dacheindeckungen, Aussenanstriche und materialien
  • § 17 Abs. 1 Punkt 4 (Teilstreichung): Änderungen der Umgebungsgestaltung, die für das Ortsbild wesentlich sind, insbesondere Erdbewegungen und bauliche Veränderungen der Einfriedungen
  • § 23 Abs. 4, Ergänzung, wonach auch Waschanlagen verboten sind
  • § 25 Abs. 7, Ergänzung, wonach das im Bauzonenplan bezeichnete Gebiet Hasli als Abfallsammelstelle dienen kann. Es sind nur die betrieblich notwendigen Anlagen sowie Kleinbauten gemäss § 19 BauV zulässig (war bereits bisher in diesem § enthalten)
  • § 31 Abs. 4, Aufnahme eines zusätzlichen Absatzes aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen: Die Verwendung von Pflanzenschutzmittel/Herbizidien ist nur gegen invasive Pflanzenarten zulässig, wenn mechanische Massnahmen wie das Ausstechen nicht möglich oder unverhältnismässig sind.
  • § 33 Abs. 1: Zur Verdeutlichung dieses § wird im zweiten Satz aufgenommen, dass die obere Böschungskante ablesbar bleiben soll
  • § 37  wird ergänzt, wonach die innere Raumordnung bei Gebäuden mit Substanzschutz nicht unter Schutz steht
  • Verzicht auf Unterschutzstellung Gebäude Lindenstrasse 4 infolge fehlender Schutzfähigkeit
  • Anpassung der Unterschutzstellung beim Gebäude Oberdorfweg 23 (südliche Trauffront und südöstlicher Wandabschnitt) infolge fehlender Schutzfähigkeit bei den anderen Gebäudeteilen
  • Unterschutzstellung des Gebäudes Schneggenhübel 2 unter Volumenschutz (anstatt Substanzschutz)
  • § 66 Abs. 2 lit. b) c) d). lit. b) ersatzlos streichen, da diese Vorschläge auf Kosten der Gemeinde erfolgen sollen. Lit. c) und d) werden zur Verdeutlichung geringfügig angepasst.
  • § 67 Abs. 2: Aufnahme, wonach auch vollflächige Solaranlagen ohne Dachbegrünung zugelassen werden sollen
  • § 80 Abs. 1: Anpassung, wonach die Ablagerung von Material für eine Dauer von 2 Monaten nur in der Arbeitszone, gemäss den kantonalen Vorschriften, zulässig ist
  • Verzicht auf die Unterschutzstellung von diversen Bäumen und Obstgärten auf privaten Parzellen auf Wunsch der betroffenen Grundeigentümer

Bauzonenplan

  • Verkleinerung des Gestaltungsplanperimeters "Bahnhof Wildegg Ost": Verzicht auf Einbezug der Teilparzellen 1155 bis 1159
  • Zuteilung Parzelle 305 vollständig zur Dorfzone als Arrondierung aufgrund der Topografie des Geländes